Ein Klassisches Mittel im Lean Startup zur Hypothesenvalidierung sind Kundeninterviews. Die sind meist nur sehr theoretisch beschrieben, doch was man fragt und wie man fragt fällt vielen Startups schwer. Gut ist es nicht mit der Vorstellung seiner eigenen Idee zu beginnen. Nur so kann man sicherstellen, dass eigene Gefühle keine Rolle spielen und der Befragte sich auch traut offen und ehrlich seine Meinung zu sagen. Später kann man gern seine Gründungsidee und seine Vision vorstellen. Bei einem Kundeninterview hört man als Gründer mehr zu als man selber redet. Das ist die Faustregel. Man aktiviert den potentiellen Kunden dazu von sich und seinen Wünschen und Problemen zu berichten.

Ein klassische Fragefolge, die jeder Gründer parat haben sollte, wenn er auf potentielle Kunden trifft, ist das sogenannte 3-Punkte-Interview.

1.Hatten Sie jemals das Problem XY?

2.Erzählen Sie mir von der Situation, als das Problem (oder Wunsch) das letzte Mal auftrat.

3.Vertiefung, Anwendung von “Warum”-Fragen oder “Was müsste die ideale Lösung können?